Fortbildungsveranstaltung für Instrumentalpädagogen
Es hat mich sehr gefreut, für Pädagogen aller Instrumente eine Fortbildungsveranstaltung halten zu dürfen.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind viele große und kleine Meisterwerke der Musik entstanden. Darunter auch Stücke, die heute noch gerne gespielt werden. Viele dieser Werke bargen interpretatorische Geheimnisse, die zur Zeit ihrer Entstehung als Allgemeingut galten und daher nicht notiert worden waren. Da viele dieser Spielarten inzwischen in Vergessenheit geraten waren, wurde ihnen in einer musikalischen Entdeckungsreise nachgespürt, um den eigenen Ausdruck zu verfeinern.
Ein im Sinne der Schöpfer „guter Vortrag“ wurde durch die Betrachtung der entsprechenden Quellen, das Hören historischer Tonaufnahmen und das Spielen von Ausschnitten aus charakteristischen Werken erarbeitet. Zudem wurden die Eigenheiten verschiedener Tanzformen, die den Stücken zugrunde lagen, vermittelt. Dies trug dazu bei, zahlreiche Werke in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.
Kursziel
Im Fokus dieses Kurses stand die Vermittlung von Inhalten der historisch informierten Aufführungspraxis im 19. Jahrhundert.
Hinweis
Der Kurs richtete sich vorrangig an Spieler*innen von Blasinstrumenten, Streich-, Zupf- und Tasteninstrumenten. Angesprochen wurden alle Interessierten, die sich mit den wesentlichen Erscheinungsformen und dem Regelwerk dieser charmanten, unterhaltsamen und bisweilen tiefsinnigen Musik zu Beginn des 19. Jahrhunderts auseinandersetzen wollten.
